Neuregelung KWK-Umlage: Rückererstattung sichern


Mit dem KWKG 2017, welches am 01.01.2017 in Kraft getreten ist, haben sich die Voraussetzungen für die Reduzierung der KWK-Umlage erneut geändert. Diese Neuregelung ist für alle Letztverbraucher von Belang, die pro Anschlusspunkt im Jahre 2016 mehr als 1 Mio. kWh verbraucht haben.

Es gibt grundsätzlich nur noch zwei Kategorien von Letztverbrauchern:
Nichtprivilegierte und privilegierte Letztverbraucher.

  • Bei privilegierten Unternehmen wird die KWK-Umlage für die Strommengen über 1.000.000 kWh entsprechend der Regelungen der Besonderen Ausgleichsregel des EEG begrenzt.
  • Nicht privilegierte Unternehmen bezahlen 2017 grundsätzlich 0,438 Cent/kWh.

Damit der Netzbetreiber die reduzierten Sätze für den Bestandsschutz der Übergangsregelung abrechnen kann, ist es zwingend notwendig, dass Letztverbraucher das Vorliegen der Voraussetzungen für die Reduzierung der Umlagen bis spätestens 31.03.2017 nachweisen. Deshalb empfehlen wir, eines der unten stehenden Formulare auszufüllen und bis spätestens 31.03.2017 an den Verteilnetzbetreiber zu senden.

Formular Letztverbrauchergruppe B
Formular Letztverbrauchergruppe C

Letztverbrauchergruppe B: für alle Letztverbraucher an einer Abnahemstelle, die mehr als 1.000.000 kWh im Jahr aus dem Netz betreiben, aber nicht stromintensiv sind.
Letztverbrauchergruppe C: für alle Letztverbraucher an einer Abnahmestelle, die mehr al 1.000.000 kWh im Jahr aus dem Netz beziehen und deren Stromkosten mindestens 4 Prozent am Umsatz ausmachen.

Sollten in den Stromrechnungen des Jahres 2016 bereits die reduzierten Sätze berücksichtigt sein, enthebt dies nicht von der Einhaltung der Meldepflicht. Ohne entsprechende Meldung wird der Netzbetreiber den Differenzbetrag von 0,358 Ct/kWh für den Stromverbrauch oberhalb von 1 Mio. kWh im Jahre 2017 nachfordern.

Wenn Sie mehr über das KWKG 2017und dessen Neuregelungen wissen wollen, dann kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne. | Kontakt